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Die AIDS HILFE MÖNCHENGLADBACH/RHEYDT ist ein freier Träger, der im Feld der Gesundheitsförderung, Prävention sowie Beratung und Begleitung HIV-Positiver und deren Angehöriger tätig ist.


Über uns

Die AIDS-HILFE Mönchengladbach/Rheydt e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1987 aus dem Zusammenschluss von HIV-Positiven und Sozialarbeiter*innen gegründet wurde.

Wir sind in Mönchengladbach der Ansprechpartner für alle Belange im Bereich HIV und AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI`s). Dabei verstehen wir uns als Selbsthilfeverband, Bürgerbewegung und professionelle Beratungseinrichtung zum Thema HIV und AIDS. Der parteiliche Einsatz für die Lebensqualität von Menschen mit HIV und AIDS, deren Partner*innen, Freund*innen und Angehörigen ist für uns selbstverständlich.

Wir bieten Information, Beratung, Hilfe und Vermittlung an. Die Menschen erfahren durch uns Solidarität und Akzeptanz ihrer individuellen Lebensweise und Unterstützung bei Gesundheits-und Lebensfragen. Unsere Arbeit ist vertraulich, anonym und kostenlos.

Wir fördern durch gezielte Informations- und Aufklärungsarbeit die Eigenverantwortung von Menschen. Unser Ziel ist dabei, Neuinfektionen zu verhindern und Solidarität mit Betroffenen zu fördern.

Wir setzen unsere Arbeit in einem Kooperationsmodell ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter*innen um.

Die AIDS-HILFE Mönchengladbach/Rheydt e.V. ist Mitglied der AIDS-Hilfe NRW e.V., der Deutschen AIDS-HILFE e.V. sowie des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbandes.

Welt-AIDS-Tag 01. Dezember - "Hoffnungsvoll Und Engagiert"

Den Welt-AIDS-Tag 2021 stellen wir unter das Motto "Hoffnungsvoll Und Engagiert". Die Pandemie setzt unserer Gesellschaft weiterhin massiv zu - Begegnung fand ganz anders und oft reduziert statt. Begegnung im Miteinander ist für uns alle so wichtig und die Wichtigkeit dessen wird uns in dieser globalen Krise, auf schmerzhafte Weise, bewusst.

Ein Mensch der hofft, macht sich Gedanken zur eigenen Zukunft und gestaltet diese aktiv mit. Im Beratungssetting und im Ambulant Betreuten Wohnen treffen wir immer wieder auf Menschen, die keine Pläne mehr für sich schmieden wollen oder können. Jedoch vermehrt sich die Hoffnung, wenn sie miteinander geteilt wird. Ein wärmendes Licht der Hoffnung möchten wir spenden und die Menschen in unserem Umfeld mittragen, damit sie wieder zu aktiven Gestalter*innen werden. Hoffnungsvoll schauen wir auf das Jahr 2022 und bleiben für euch engagiert.

Vielfalt Solidarität Akzeptanz Lebenslust Menschenwürde Hoffnung

Der gesellschaftliche Umgang mit HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten, stellt immer auch ein Politikum dar. Wir erheben unsere Stimmen, um gegen strukturelle Diskriminierung von HIV-Positiven, an AIDS Erkrankten und ihren Angehörigen ein solidarisches Zeichen zu setzen.

 

 


Selbsthilfeangebote:

Liebe Teilnehmer*innen,

wir reagieren hiermit auf die aktuelle Corona-Entwicklung und bieten für dieses Jahr keine

Selbsthilfetreffen mehr an, um Sie/Euch, unsere HIV-positiven Adressat*innen und

unser ehren- und hauptamtliches Personal vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Es fiel uns sehr schwer, diese einschneidende Maßnahme zu treffen. Gerade die Selbsthilfe ist in

Zeiten von persönlichen und gesellschaftlichen Krisen unglaublich wichtig. Allerdings spitzt sich die

aktuelle Situation massiv zu, sodass wir den gesundheitlichen Schutz jeder Personen an erster Stelle

setzten. Wir hoffen sehr, dass wir im Laufe der ersten Wochen des Jahres 2022 neue Termine veröffentlichen

können.

Die Selbsthilfegruppe Akzep-Trans* ist von dieser Entscheidung ebenfalls betroffen


Danksagung:

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der "Mayersche Buchhandlung" Mönchengladbach und Rheydt für die großartige Spende, die dem Aufklärungsprojekt SCHLAU-MG gebührt, welches unter unserem Dach beheimatet ist sowie fachlich begleitet wird.

Dank der fleißigen Einkäufe der "Kultclub" Mitglieder*innen sammelte die "Mayersche Buchhandlung" 500,00 € für das wichtige Projekt SCHLAU, welches aktiv Antidiskriminierungs- sowie Antigewaltarbeit leistet, mit dem Fokus ein positives Klima in unserer Stadt zu stiften, in welchem Gruppenbezogene Menschenfeindflichkeit keinen Platz hat - Liebe ist vielfältig

 

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Danksagung:

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Versandshop Extasialand für die tolle und großzügige Spende an Markenkondomen.

Die Kondome verwenden wir in der HIV-Präventionsarbeit mit Jugendlichen, genannt Youthwork, aber auch im Beratungssetting der AIDS-HILFE. Bei der HIV-Präventionsarbeit erhalten die Jugendlichen alle wichtigen und spannenden Fakten rund um das Kondom und dessen Schutzfunktion. Darüber hinaus besprechen wir mit den Jugendlichen ebenfalls weitere Verhütungs- und Schutzmöglichkeiten.

Die Spende vom Extasialand hilft uns dabei, unsere Arbeit anschaulich zu gestalten, denn die Jugendlichen sollen hierbei auch lernen, wie die Kondomverpackung ordnungsgemäß zu öffnen ist, damit das Kondom unversehrt bleibt und den größtmöglichen Schutz bietet.

ExtasiaHP

 


 !!! WICHTIGER HINWEIS !!!

Wir orientieren uns an den Auflagen und Geboten der Landesregierung, deshalb werden wir die persönlichen Kontakte reduzieren.

Daher bitten wir Sie, uns vorzugsweise per Telefon oder E-Mail zu kontaktieren. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

 

Änderung der Öffnungszeit für Mittwoch: In der aktuellen Situation haben wir mittwochs nur von 09:00 - 13:00 Uhr, bis auf Weiteres geöffnet. Alle anderen Öffnungszeiten bleiben unverändert.

 

 

 


Prävention und Youthwork in Zeiten von Corona:

Täglich neueintreffende Nachrichten und Sicherheitsbestimmungen bezüglich der COVID-19 Pandemie bestimmen aktuell den Alltag für viele von uns. Auch von den Schulen wird ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität verlangt.

Hinzu kommt, dass die Lebenswelt der Jugendlichen durch viele neue Fragen, Unsicherheiten, Ängste und vor allem Entbehrungen geprägt ist: Freund*innen können nicht mehr besucht werden, der persönliche soziale Austausch in den Peergroups fehlt, viele Freizeitbeschäftigungen fallen weg, die Privatsphäre wird durch das permanente Zusammensein im häuslichen Familienkontext stark eingeschränkt. Es entstehen Spannungen und Konflikte häufen sich.

Neben diesen Themen beschäftigen die Schüler*innen auch viele Erfahrungen, Unsicherheiten und Fragen im Umgang mit Covid-19:

Ansteckungsgefahr: Wie und bei wem kann ich mich anstecken? Was darf ich noch, was sollte ich besser sein lassen?

Stigmatisierung: Erst waren es die Chinesen, dann die Italiener, dann die Heinsberger… und jetzt? Wie gehe ich mit Leuten um, die Corona haben? Was ist bei diesen Menschen jetzt anders? Wie ist es mir/meiner Familie mit Corona ergangen?

Zukunftsangst: Sind wir bald alle krank? Wird die Wirtschaft zu Grunde gehen? Kann ich noch meinen Abschluss machen? Was ist mit meiner Ausbildung?

Informationsflut: Jeden Tag neue Zahlen, neue Infos. Welchen Infos kann ich trauen? Wer hat da den Durchblick?

Auch, wenn es das Virus in der Form noch nicht gab, so haben wir von der AIDS-HILFE seit den 80er Jahren Erfahrungen im Kampf gegen ein Virus und in der Gestaltung des Lebens damit gesammelt: Das HI-Virus hat uns damals vor viele sehr ähnliche Fragen gestellt. Auch dieses Virus war und ist immer noch ein globales Problem.

Aus diesem Grund bieten wir uns an, Ihnen in diesen Krisenzeiten als Partner*in zur Seite zu stehen. Gerne kommen wir zu Ihnen an die Schule, um den Schüler*innen im Rahmen unserer Präventionsarbeit einen Raum zu bieten, Erfahrungen zu teilen und für ihre Ängste, Sorgen und Fragen da zu sein. Wie der zeitliche Umfang aussieht und wie dies aufgrund der besonderen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen möglich sein kann, besprechen wir gerne mit Ihnen.

 

 

Öffnungszeiten

Montag, Donnerstag und Freitag:
9:00 - 13:00 Uhr

Dienstag:
13:00 - 16:00 Uhr

Mittwoch:
9:00 - 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

 

Anschrift

August-Pieper-Str. 1
41061 Mönchengladbach
Tel.: 02161  - 17 60 23
Fax: 02161 - 17 60 24
E-Mail: info@aidshilfe-mg.de